Album

02 - Pictured Pain / CD (2008)

Deaf Aid - Pictured Pain (2008)

02 - Pictured Pain / CD (2008)

Genre : Death Metal, Sludge
Released Date : 8 / Feb / 2008
  1. Addicted to Extinction
  2. Bad Luck
  3. Fierce End Never Ends

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Pictured Pain (2008)

8 Songs, 31:06 Min

SONGTITEL
Drowned In Sorrow
Bad Luck
Bulwark of Evil
Pictured Pain
Das zweite Gesicht
The Compulsion Within
Fierce End Never Ends
Addicted to Extinction

Reviews

LEGACY
„Death Metal der eher langsameren Sorte steht hier auf dem Programm, gewürzt mit ziemlichen tiefen Growls. Der Titelsong ist fast schon doomig und hat eine angenehm böse Atmosphäre, die durch den Einsatz von Akustikgitarren geschickt verstärkt wird. Die coolen Whammy Bar-Einsätze in „Das zweite Gesicht“ oder die Slide Gitarre im Western beeinflussten „Fierce End Never Ends“ lockern die Sache ebenfalls angenehm auf. Auch das letzte Stück „Addicted to Extinction“ überzeugt mit seinen ungewöhnlichen Leadgitarren und seinem schleppenden Tempo. Deaf Aid schaffen es Oldschool Death-Metal mit originellen Ideen zu vermischen.“

METAL HAMMER
Von einer Anfänglich Thrash Metal orientierten Band sind Deaf Aid mittlerweile zu einem monströsen Etwas zwischen Old School Death Metal und fiesem Doom oder Sludge mutiert. Die Drums klingen leider ein bisschen künstlich, die Gitarren dafür aber recht eigenständig – auch ansonten geht der Sound für eine Eigenproduktion in Ordnung. Zwischendurch garniert die Band ihre Tracks mit kaputten Soundeffekten und schafft so einen Brückenschlag zur Moderne. Vor allem der Titelsong kann überzeugen, der eine desolate Atmosphäre verbreitet und an die beiden ersten Paradise Lost-Alben gemahnt.

WWW.METAL.DE
„Pictured Pain“ zeichnet sich durch recht einfach gestrickten, direkten und wuchtigen Todesblei aus. Dabei wird statt auf Geschwindigkeit eher Wert auf Groove gelegt, womit sie stark in die Nähe von Six Feet Under rücken. Richtig gut sind DEAF AID, wenn sie sich schwerfällig im Schneckentempo einer Dampfwalze gleich schleppend alles niederwalzen wollen, wie beispielsweise im Titelstück, in welchem auch noch mit netten Gitarreneffekten geglänzt wird. Da erfreut sich das Oldschool-Herz!“

WWW.KLASMA.PIRANHO.DE
„Mann, DEAF AID fahren aber ein ganz derbes Brett. Hört man die ersten Takte des Openers „Drowned in sorrow”, könnte man meinen, daß eine Vinyl-Scheibe auf der falschen Geschwindigkeit läuft. Bedrohlich-massiges Dröhnen in schleppendem Tempo dringt in die Gehörgänge und steckt mit seiner Geradlinigkeit sofort an […]. Basis des halbstündigen Massakers ist räudiger Death Metal, der in einer Schnittmenge von Bolt Thrower und Six Feet Under angesiedelt ist. […]
Was DEAF AID unterscheidet, ist der offene Umgang mit Stilmitteln. […] So schütteln sie düsteren SludgeCore, Slide-Gitarren, balladenhafte Melancholie, etwas Rock’n’Rolliges und verzerrte Bass- und Gitarren-Töne aus dem Ärmel. […]

WWW.POWERMETAL.DE
„Pictured Pain“ ist ein ganz schöner Brocken. Von dröhnenden, schleppenden Beats unterlegt kriechen verzerrte, hypnotische Riffs zähflüssig und düster aus den Boxen. Dazu knurrt und grollt Frontmann Marc seine mächtigen, sehr tiefen Death Metal-Vocals. Abgerundet wird das Ganze durch den einen oder anderen kaputten Noise-Effekt und vereinzelte psychedelisch angehauchte Gitarrenläufe. Die Produktion ist schön roh und ungeschliffen, so dass DEAF AID auch in Konserve sehr authentisch und lebendig rüberkommen. Herrlich kaputte Tracks wie das Sludge-Corelastige ‚Drowned In Sorrow‘ entfalten so ihre ganze dreckige Pracht. Der atmosphärisch dichte, melancholische Titelsong ‚Pictured Pain‘ ist der viel zitierte Lavastrom, der langsam und bedrohlich gurgelnd an dir vorbei zieht. Das deutsch gesungene ‚Das zweite Gesicht‘ ist der vielleicht eingängigste Song der Platte, treibende Beats, groovende Gitarren und einprägsamer Gesang. Das absolute Highlight dieses starken Albums ist für mich aber das brutal stampfende und doch vielseitige und spannend aufgebaute ‚Fierce End Never Ends‘.[…]
Wer glaubt mit einer räudigen Mischung aus Doom und Death Metal etwas anfangen zu können, sollte DEAF AID und „Pictured Pain“ unbedingt eine Chance geben.